GENERATIONENPLATZ in der WEISSEN SIEDLUNG DAMMWEG

 

Typ:                          Spielplatz, Stadtplatz, Fußgängerzone, Wohnumfeld
Ort:                          Sonnenallee 277, 12057 Berlin
Auftraggeber:          Brandenburg Properties 5 S.a.r.l, über DIM Deutsche Immobilien Management GmbH (privater Teil), Bezirksamt Neukölln, Stadtentwicklungsamt (Stadtraum)
Bearbeitung:            Rüdiger Amend, Eike Richter, Rike Kirstein, Ingo Dollek, Fabian Roßmanith
Leistungsphasen:     2-8
Zeitraum:                 2012-2014
Bausumme:              440.000 EUR
Fläche:                     1.600qm
Auszeichnung:         Auswahl: Ausstellung Draussen im Zentrum (www.draussen-im-zentrum.de)

 

Die Weiße Siedlung Dammweg in Berlin-Neukölln ist ein Wohngebiet des sozialen Wohnungsbaus der 1970er Jahre. Gebietstypisch sind die zum Teil 18-geschossigen Gebäudebänder, die sich von der benachbarten Bebauung stark abgrenzen. Die charakteristisch hellen Häuser gaben dem rund 15ha großen Gebiet den Namen Weiße Siedlung oder auch Sonnensiedlung. Im Quartier leben rund 4000 Einwohner, rund 70% haben einen Migrationshintergrund. Unter ihnen sind viele junge Familien mit mehreren Kindern. Gut ein Viertel der Einwohner ist unter 18 Jahre. Seit 2005 erhält die Siedlung Fördermittel aus dem Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt und wird durch ein Quartiersmanagement betreut.
Vielfältige und großzügige Grün- und Freiflächen sowie viel Spiel- und Bolzplätze prägen das Wohnumfeld der Weißen Siedlung. Allerdings waren diese in einem überwiegend schlechten Zustand und mussten dringend saniert und qualifiziert werden. Darüber hinaus fehlte es an Angeboten für Jugendliche und Treffpunkten für Erwachsene und Senioren.
Im Rahmen von Workshops mit Anwohnern, der Jugendeinrichtung Sunshine Inn und der Präventionsstelle der Polizei wurden Wünsche und Ziele für die Freiräume und Plätze formuliert. Im Ergebnis dieser Workshops sollte der Quartiersplatz zu einem multifunktionalen Generationenplatz für kleine Feste, Flohmärkte und Veranstaltungen umgestaltet und besser an den ebenfalls aufzuwertenden Eingangsplatz angebunden werden.

Fotos: Anita Back