INSTITUT FÜR PLASMAPHYSIK der HUMBOLDT-UNIVERSITÄT BERLIN

 

Typ:                                          Gärten, Versickerungsflächen, Straßen
Ort:                                           Brook-Taylor-Str. 6, 12489 Berlin-Adlershof
Auftraggeber:                           Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Landschaftsarchitekt:               Eike Richter (LA.BAR Landschaftsarchitekten), Projektpartner des Büros Burger + Tischer, Berlin
Mitarbeiter:                              Entwurf: Ippolita Nicotera, Ausführungsplanung, Bauleitung Eike Richter, Rüdiger Amend
Architekt:                                  Augustin und Frank, Berlin (MHP), Prof. Tonon (GSL), Berlin
Zeitraum:                                  1998-2002
Bausumme:                              400.000 Euro

 

Die Außenanlagen setzen sich vorrangig mit Achsen, Sichtbezügen, Raumbildungen, Beziehungen zu Straßenräumen sowie Materialitäten des Umfelds auseinander. Darüber hinaus soll ein Bezug zu den Nachbarbereichen und insgesamt zur Wissenschaftsstadt Adlershof hergestellt werden. Die Ausbildung einer ablesbaren Einheit zur Umgebung, bezüglich räumlicher Struktur, Materialwahl und Ausstattung wird durch geometrisch klar definierte Räume verstärkt, die den Ausblick zum Aerodynamischen Park fortführen und die Dichte der Gärten und der Erschließungen unterstreichen.
Der Verbesserung und langfristigen Sicherung der ökologischen Qualität des Standortes dient die Auswahl standortgerechter Säulen-Pappeln und Robinien, die auf das Gebäude abgestimmte Regenwasserversickerung und der Einsatz versickerungsfähiger Beläge.
Darüber hinaus greift die Gestaltung der Außenanlagen der Physik den "Geist" des Universitätsinstitutes und des Gebäudekonzeptes auf und setzt sich damit auseinander. Dies findet seinen signifikantesten Ausdruck in dem Schutzbauwerk für eine Stickstoffabfüllanlage und ein Rückkühlwerk. Das vollständig mit schwarzen Bambus verkleidete Stahlgerüst gibt dieser technischen Infrastruktur eine "Haut" ohne sie zu verhüllen und stellt ein markantes, mit dem Physikneubau korrespondierendes Zeichen auf dem neuen Universitätscampus dar.